Insel Hiddensee

360°

Steilküste

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Das Hiddenseer Hochland fällt zur Ostsee in Form einer beeindruckenden Steilküste ab.

 

Die Höhen des Steilufers von Hiddensee erreichen zum Teil 50 – 60 Meter, liegen aber im Durchschnitt bei etwa 30 Metern. Da das Hochland von Hiddensee aus Geschiebemergel und -lehm besteht, also kein festes Gestein bildet, ist die Steilküste anfällig für Erdrutsche und Materialabbrüchen in der Uferzone.

 

Besonders nach regenreichen Perioden sowie nach den Herbst- und Winterstürmen kommt es oft zu Abbrüchen an der Nordostküste.

 

Oftmals findet man Sand- bzw. Schwemmkegel vor, die aus Erdrutschen und Uferabbrüchen resultieren. In der Brandungszone sind sie dem Meer schutzlos ausgeliefert und werden nach und nach ein Raub der Wellen. Sie liefern auch das Material, das sich im Süden der Insel wieder ablagert und zum Beispiel den Gellen in Richtung Festland wachsen lässt.

Zu den abenteuerlichsten Wanderungen auf Hiddensee gehört die komplette Umrundung der Nordspitze am Ufer der Steilküste entlang.

 

Allerdings muss hier auch zu erhöhter Aufmerksamkeit und Vorsicht geraten werden. Der Aufenthalt entlang der Steilküste kann gefährlich sein, vor allem bei hohem Wasserstand und nach ausgiebigen Regengüssen. Die Umrundung der Nordspitze erfolgt auf eigene Gefahr.

 

Eine Steilküste ist ein Küstenabschnitt, bei dem vom Meer aus kein allmählicher Übergang zum Festland stattfindet, sondern das Meer auf das steil aufragende Festland trifft. Dabei liegt die Höhe des Festlandes deutlich über dem Meeresspiegel.

Die meisten Steilküsten sind Kliff Küsten (auch Abrasionsküsten oder Abtragungsküsten), bei denen eine Abtragung durch die Brandung zu einem steilen Abbruch der Küste führt und damit das Kliff landeinwärts verlegt wird.

 

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