Landschaften unter Sternen
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Hier auf Hiddensee können wir bei günstigen Wetterverhältnissen die Milchstraße (unsere Galaxie) am Nachthimmel bewundern. Sie zieht sich als schimmerndes Band über das gesamte Firmament und wirkt optisch tatsächlich ein wenig „milchig“ und diffus. Um die Milchstraße in ihrer vollen Pracht zu sehen, sind optimale Beobachtungsbedingungen nötig: klare, trockene Luft und das völlige Fehlen künstlicher Lichtquellen (Lichtverschmutzung).
Die Milchstraße ist die Galaxie, in der sich unser Sonnensystem mit der Erde befindet. Da wir von innen auf die scheibenförmige Struktur blicken, die aus Milliarden von Sternen besteht, erscheint sie uns als bandförmige Aufhellung, die sich über 360° erstreckt. Ihrer astronomischen Struktur nach zählt die Milchstraße zu den Balkenspiralgalaxien.
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Unter dem Sternenzelt: Warum die Milchstraße auf Hiddensee so nah ist
Während in den Städten der „Lichtsmog“ den Nachthimmel in ein künstliches Grau taucht, bewahrt sich Hiddensee eine kostbare Rarität: die echte, tiefe Dunkelheit. Wer hier in einer klaren Nacht den Kopf in den Nacken legt, wird Zeuge eines Naturschauspiels, das schon unsere Vorfahren faszinierte.
Ein Band aus Milliarden Sonnen
Die Milchstraße wirkt auf den ersten Blick wie eine zarte, trübe Wolke. Doch der Schein trügt: Was wir sehen, ist das konzentrierte Licht von Milliarden Sternen. Da unsere Erde Teil dieser gigantischen Balkenspiralgalaxie ist, blicken wir quasi von der Seite in die flache Scheibe des Systems. Das Ergebnis ist ein 360°-Band aus Licht, das Hiddensee in eine magische Atmosphäre hüllt.
Die besten Logenplätze für Sterngucker
Um die Details der Galaxie zu erkennen, braucht das Auge Dunkelheit. Da Hiddensee autofrei ist und auf überflüssige Beleuchtung verzichtet, sind die Bedingungen hier ideal. Besonders am Dornbusch oder an den abgelegenen Strandabschnitten fühlt man sich dem Universum greifbar nah.
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© I Insel Hiddensee 360 I Lars Arnold Photography
